27.2.-
2.3.2026 - 4 Tage Skitouren im Langtauferer Tal
Nach einer kurzweiligen Anfahrt bei frühlingshaften Temperaturen und Schönwetter
erreichen wir unser schön gelegenes Hotel im Langtauferertal. Die Wetteraussichten
sind heuer sehr wechselhaft und zu warm für die Jahreszeit. Also wechseln
wir in die mir bekannten Tourengebiete. 28.2.26 Samstag: Nach einer sternenklaren
Nacht und einem guten Frühstück fahren wir ins Roiental. Bei Sonne und
fast wolkenloser Himmel, Aufstieg über die weiten Almweiden empor, in das
Hochtal. Hemdsärmelig geht`s in der wärmenden Sonne Hang für Hang,
nicht endenwollend, empor Richt. Scharte und Gipfel. Wir haben aber nicht mit
einem solchen Wärmeeinbruch gerechnet. Zusehends verändert sich die
Schneebeschaffenheit. Die tragenden Schichten brechen durch. Nach   
  
 
einem
3er und jetzt bei Naßschnee ist nicht zu spaßen. Bei der gemütlichen,
aussichtsreichen Brotzeitpause entscheiden wir uns zur Abfahrt. Schnell sind die
Ski umgestellt. Jetzt kann es losgehen. Interessant und abwechslungsreich pflügen
und schwingen wir hinab zum Parkplatz. 1.3.26 Sonntag. Wir wechseln wetter- u.
schneemäßig in höhere Regionen Richt. Ofenpass. Dem besseren Verhältnis
angepasst und den vom Wind verblasenen Steilhängen und Schneebrett Hängen
ausweichend, interessante Rundtour im Hochtal "Marangun" über die
alten Zollhütten Richt. Cima del Seraglio - gemütliche Brotzeitpause
an der Alm. Die frühlingshafte Stimmung verändert sich schlagartig.
Schneller als erwartet zieht die angesagte Schlechtwetterfront von Süd-Westen
herein. Bei   
  
  
schlechter
werdender Sicht, zuerst etwas vorsichtig im wechselnden Schnee, aber dann Schwung
auf Schwung hinab über das Hochtal. Wir sind fast die einzigen, die hier
unterwegs sind. Die weiten Hänge gehören heute uns. Einzelne Bremser
sind verblasene Stellen als Bruchharsch getarnt, die manchen kurzzeitig die Schneetiefe
spüren lassen. Bald ist der Parkplatz mit dem netten Gasthof erreicht. Doch
noch gut erwischt. Ein traumhafter Tourentag. Rückfahrt zum Hotel. Das wechselhafte
Wetter hält an. 2.3.26 Montag. Wir fahren heute mit dem Schneemobil hinauf
nach Maseben, in das schöne, Valbenair- Hochtal. Hier sind wir nordseitig
mit etwas Sonne unterwegs. Etwas geht immer. Die aktuelle Wetterlage hat die Lawinengefahr
auf dieser Seite nicht zum Besseren  
  
  
  
gewandelt. Aber die Gefahrenstellen sind bei der Sicht noch gut zum Einschätzen.
Aber bald schon drehen die ersten Skitourengeher um. Wir entscheiden uns zur Route
Richt. Hausberg. Schneller als gedacht nimmt uns die Entscheidung das heraufziehende
Schlechtwetter schon am Hangrücken ab. Die gemütliche Brotzeit verschieben
wir auf später. Schnell rüsten wir zur Abfahrt. Der schattseitige Schnee
verspricht einen super Pulverschnee. Bei wenig Sicht und vorsichtig, geht`s hinein
in die weiten Hänge und hinunter, im zum Teil noch unverspurten Pulverschnee
mit Genuß bis zum Almgasthof. Wohlverdiente Getränkepause, dann geht`s
endgültig hinab zum Parkplatz. Einkehr im Hotel, umpacken und ab nach Hause.
Danke an Alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben.
Ein Winter 2025 / 26 voller Spannung !
In den Tälern, Regen und frühlingshafte Stimmung. Süd- u. Westhänge
weit hinauf grün und apper. Aber weiter oben in den Gipfelregionen, Rinnen
und den Schattenhängen, reichlich Schnee mit dem mitlerweilen bekannten Altschneeproblem.   
  
  
  
Eine nicht zu unterschätzende Gefahr, zu dem auch noch die starke Schneeverfrachtung
mit den starken Winden u. Stürmen beigetragen hat.Trotz allem, mit bewuster
Ausgrenzung bestimmter Skitouren-Gebiete konnten wir schöne, sonnige und
sichere
 
  
  
Skitouren unternehmen. Nur wer "suchet der findet", und es hat sich
gelohnt.
Skitouren im Obernberger Tal vom 16.1.-18.1.2026
Gut gelaunt geht die Fahrt nach Obernberg am Brenner zu unseren Gasthof. Auch
hier ist der schneearme Winter deutlich zu erkennen. Auf der einen Seite wintergrüne
Wiesen und Waldhänge und auf der Schattenseite durchgehende Schneehänge
mit einzelnen Tourengehern und vom Tal aus zu sehen, verschneite Nordhänge
und Gipfel. Ein guter Tipp war immer der Hohe Lorenzen von der Nordseite aus.
Den nehmen wir uns vor. 17.1.26. Anstieg durch das Fradertal, im Schatten, aber
ohne den angesagten Wind mit Stufe 6-7. Je höher wir kommen desto verblasener
und aperer entpuppen sich die weissen Gipfelhänge. Auf dem gleichmäßig
steigenden Weg mit einigen Eisplatten kommen wir gut Richt. Gipfel voran. Kaum
ist das Ende vom Wald erreicht, pfeift uns  
  
  
der eisige Sturm um die Ohren. Aber bis zur schützenden Hochalm- Hochleger
auf 1948 m geht es noch. Nur noch verblasene Schneeflecken. Ein Weitergehen nur
noch am Weg. Wir überlegen nicht lange, hat keinen Sinn mehr. Umkehr. Schnell
verlassen wir die kalte Ecke Richt.Wald. Mit einigen schönen Schwüngen
am und neben unserer Aufstiegsspur geht's hinab in den windgeschützten Talgrund.
Auf dem breiten Almweg weiter im Schuß, dabei auch teilweise über Eisplatten
hinaus und hinunter nach Obernberg. Eine Abenteuer-Skitour. Kurze Fahrt zum Gasthof.
Für heute reicht`s. 18.1.26. Unser Skitour führt uns zum Sattelberg
2115 m. Kurze Anfahrt. Bei Windstille und angenehmer Temperatur, gemütlicher
Aufstieg auf der Schneepiste zur Sattelbergalm  
  
  
 
und
weiter Richt. Gipfel. Über den nun steileren Hang in Fallinie oder bequemer
in weit ausladenden Bögen hinauf zum Waldrand. Ab hier pfeift wieder der
Wind wie am Vortag. Eisig kalt und noch heftiger mit Schnee. Nur einige, wenige
gehen noch bis zum Gipfel. Schon bald sind wir talwärts unterwegs auf den
Skiern, Schwung auf Schwung im angeblasenen Pulverschnee auf dem breiten Gipfelhang
hinab zur Sattelbergalm. Einkehr, Aufwärmen bei Kaffee undt Apfelstrudel
mit Vanille. Ein gemütlicher Tourenabschluß. Jetzt lassen wir die Ski
nochmals laufen auf der Schneereste - Fleckerl-Abfahrt bis hinunter zur Autobahnbrücke.
Doch noch gut erwischt. Danke an alle für das gute Gelingen.
Vorweihnachtliche Skitour am 12.12.2025
Wir wollen es nicht nur erzählt bekommen, wir wollten es selbst erleben.
Die vorweihnachtliche Stille im tief verschneiten Berg Winterwald. Es hat gepasst!
Dass frühlingshafte Wetter, die Stille, kein Trubel, keine Hektik, wenige
Menschen unterwegs und dazu eine gemütliche, aussichtsreiche Skitour. Dennoch
geht etwas ab....  
  
Die winterlichen Verhältnisse hat die anhaltende Wärme mit viel Regen
regelrecht weggeputzt. Und doch haben wir die verbleibenden noch gut vorhandenen
Schneereste gefunden in einer schneereichen Gegend der Voralpen und dazu auch
noch gut erwischt.
Der ganze Tag ein Traum, eine nette Gruppe, fast alleine unterwegs, gut fahrbarer,
weicher Schnee mit überraschend schöner Firnauflage. Das tut gut für
Körper, Geist und Nervenkostüm, noch kurz vor dem Feiertagsstress. Das
letzte Stück Abfahrt schwingen wir auf der griffigen Piste hinab zur Alm.
Hier lassen wir uns bei frühlingshafter Wärme mit Apfelstrudel und Kaffee
verwöhnen. So kann s weitergehen
Danke!
Tiefschneetraining 6.12.2025
Keiner konnte es mehr erwarten, endlich Schnee. Der 1. Tag mit viel Tiefschnee,
 
  
keinen Wind, und gutes Wetter. So kann`s weiter gehen.
Madeira - Wander-Reise vom 18.10. -25.10.2025
Die Blumeninsel im Atlantik. Ein Paradies für Blumenliebhaber, ist diesmal
das Ziel zum Sommer verlängern. Zur Zeit der Herbstblüte erwandern wir
die Insel im Atlantik, bei gut temperierter Atlantikluft, bis 24 Grad, leichter
Bewölkung mit Sonne, angenehmen Wetter und einer Wassertemperatur von ca.20
Grad. 18.10.25: Kurzweiliger Flug nach Madeira. Nach dem Beziehen unserer meerseitigen
DZ., wagen noch einige den Sprung in das kühle Nass des Hotelpools. 19.10.25:
Anfahrt Richt. Capo Girao, die   
  
  
zweithöchste,
freistehende Klippe der Erde, 580 m hoch. Den heben wir uns für den Nachmittag
auf. Vorrangig ist die Parkplatzsuche am Einstieg zur Levada do Norte, den längsten
Wasserkanal im Südwesten der Insel. Der ruhige Lauf des Wassers - teilweise
leer, wegen Reinigungsarbeiten - begleitet uns auf ca. 600 m Höhe, in einer
malerischen, blühenden Landschaft an den in den leuchtenden Farben blühenden
Agapanthen, Ginster, Kerzengewächsen, Orchideen, Mittagsblumen usw. nach
Boa Monte. Nach der aussichtsreichen Levadatour, Einkehr in der nächsten
Bar. Auf der Rückfahrt noch ein Abzweiger zum Capo Girao ein unbeschreiblicher
Blick in die Tiefe und hinaus auf den Atlantik wartet auf uns. Aber der dichte
Nebel hat etwas dagegen. 20.10.25: Fahrt nach   
 
  
  
Westen
über die Hochebene Paul de Serra - kurzfristige Straßensperrung am
Boca da Encumeada Pass wegen Starkregen - und weiter nach Rabacal. Interessant
geht`s auf dem Wanderweg durch den märchenhaften Wald nach Rabacal und weiter
auf einem alten Verbindungsweg an Ginster und blühenden Agapanthen vorbei,
durch flechtenbewachsene u. jahrhundertealte Baumheide, auf den Stockwerk um Stockwerk
nun folgenden, naturbelassenen Levadas zu den tosenden Risco-Wasserfällen
und den 25 Quellen von Rabacal. Rundwanderung durch ein in allen Farben blühendes
Paradies, zurück zum Bus. Auf der Rückfahrt besuchen wir die sehr schönen
Meeresschwimmbäder von Porto Moniz in traumhafter Umgebung. Gemütliche
Einkehr mit genießen und schauen.   
  
  
21.10.25:
Levada und Schluchtwanderung: Das Wetter ist unsicher für den Schluchtabstieg
nach Paul do Mar. Wir drehen die Tour einfach um, vielleicht passt es am Nachmittag.
Über die Levada Nova, dem alten Verbindungsweg, geht`s interessant mit herrlichen
Ausblicken zum Blumendorf Prazeres. Hoch über dem Meer erreichen wir Richtung
Raposira, wieder die steile Felsküste am Hotel Atlantico. Es war hier bis
ca. Mittag nass und der Schluchtsteig nicht zu gehen, sehr rutschig. Das Wetter
muss man halt so nehmen wie es ist. Tief hängende Wolken und Nebelbänke
verwehren uns noch immer den Blick hinab ans Meer. Wir gehen auf dem inseltypischen
Pflasterweg noch etwas abwärts Richt. Schlucht mit üppiger Vegetation.
Durch ein Wolkenfenster erkennen wir   
  
  
  
das idyllisch gelegene Fischerdorf Paul do Mar. Es ist einfach zu spät. Umkehr
und Rückfahrt zum Hotel über die neuen, fertig gestellten Küstentunnels.
22.10.25: Funchal - Besichtigungstag. Hier sind wir in mediterraner Hafenatmosphäre
im historischen Stadtzentrum. Besuch der inseltypischen Markthalle - mit Angeboten
von Meeresfischen, über Obst, Gemüse , Blumenzwiebeln usw. Die Touris
eines Kreuzfahrtschiff`s stehen schon in langer Schlange an. Endlich sind wir
dran. Auffahrt mit der Seilbahn nach Monte zur Wallfahrtskirche Nossa do Monte,
hoch über Funchal. Hier ruht Karl I., der letzte Kaiser Österreichs.
Für den Abstecher in den Parco Tropical mit seiner traumhaften, tropischen
Pflanzenvielfalt und dem sehr interessanten Mineralien-museum, reicht die   
  
 
  
Zeit nicht mehr. Einkehr im Kaffee mit traumhaften Tiefblick, zur unten liegenden
Stadt Funchal, runden wir den Ausflug ab. Auch die Altstadt mit den vielen Parks,
Kirchen und alten Gebäuden nehmen wir noch mit. Jetzt ist die Luft raus,
den Nachmittag genießen wir mit einem Bad im nahen Meerwasser Schwimmbad
u. im Atlantik. Baden, relaxen in der salzhaltigen Meeresluft bei Sonne ist angesagt.
23.10.25: Fahrt Richt. Osten. Der Küstensteig von Machico nach Porto da Cruz
ist unser Ziel. Sogenannte Borracheiros brachten zu Fuß den jungen Wein
in Schläuchen aus Ziegenhaut über die Bocca do Risco. Abwechslungsreiche
Wanderung entlang der Levada do Canical zur Boca. Frische Atlantikluft verstärkt
etwas das Kribbeln im Bauch beim Begehen des gesicherten, in   
  
 
der
fast senkrechten Kliffküste geschlagenen Verbindungsweges. Gähnender
Tiefblick von ca. 400 m zu den in der Tiefe tosendem Atlantik. Abwechslungsreich
auf Wegen und die schon gewohnten Treppen nach Porto da Cruz. Nach einem erfrichenden
Schluck Bier oder Kaffee gehen wir in das nahe Meeresschwimmbad direkt am Strand.
Wir sind alleine und die einzigen Gäste. Zwischendurch schlagen die hohen
Wellen, abkühlend in das Meerwasserbecken. Ein besonderes Erlebniss. 24.10.25:
Die Halbinsel Sao Lourenco. Das Wetter passt. Die leichte Bewölkung schirmt
die Sonne etwas ab in dieser freien Küstenregion. Wanderung an der spektakulären
Felsenküste am östlichen Inselzipfel, zum Ostkap. Ein felsiges Kontrastprogramm
zu den immergrünen   
  
  
Levadawegen.
Herrliche Ausblicke auf die bizzaren Felstürme an der Nordseite der Küste
begleiten uns in der typisch salzhaltigen Meeresluft der Gegend, zum Aussichtsgipfel
Morro do Furado 160 m. Hier runden wir die Wanderung an der imposanten, wildromantischen
Küste ab. Gemütliche Einkehr an der Palmen Oase. Rückweg nicht
weniger interessant hoch über dem tiefblauen Atlantik, zurück zum Parkplatz.
25.10.25: Leider schon der Abreisetag. Aber wir haben noch Zeit zum Baden u. Genießen
in der angenehmen Hotelanlage. Transfer und Rückflug nach München -
Danke an Alle, die zum guten Gelingen der sehr schönen und interessanten
Wanderreise beigetragen haben.
Mineralien - Hochtour, Hotel Rudolfshütte 2315 m,
Granatspitzgruppe im Nationalpark Hohe Tauern vom 22.-24.8.2025
Eine nette Gruppe hat sich gefunden, kaum einer kann es noch erwarten. Die Wettervorhersage
ist etwas gemischt, dürfte aber passen, kurzweilige Anfahrt in`s Stubachtal,
Enzinger Boden zum Parkplatz an der Seilbahn. Bei sommerlich, warmen Wetter, kommen
wir am Hotel Rudolfshütte an. Nach einer gemütlichen Kaffeepause geht`s
zur Sache. Suchen und Finden, abseits der schön gelegenen Hütte-Berghotel.
Tricks und Tipps zum Erkennen der begehrten Kristalle in Hüttennähe.
Abends, Einführung in die Geologie u. Mineralienkunde, Nationalpark Hohe
Tauern, Tauernfenster. Wir gehen die verschiedenen mineralienhaltigen Gesteine
u. Kristalle durch, die hier evtl. zu finden sind. Samstag: Voller Tatendrang
geht`s regendicht über Almhänge, Schutt u. Geröll   
  
 
Richt.
Hochtal zum Sonnblick Gletscher und zur Scharte der Hoch Fürleg 2948 m. Die
tief hängenden Wolken und der Nebel verdichten sich immer mehr, je höher
wir kommen. Etwas Sicht wäre schon angebracht in dieser herrlichen Gegend.
Urplötzlich fängt es an zu graupeln mit Schnee und Nässe. Schnell
sind es ein paar cm, und das auf den steilen Felsplatten. Aus Sicherheitsgründen
drehen wir kurz vor dem Suchziel um. Jetzt gibt es Schneekristalle und keine Bergkristalle.
Weiter unten versuchen wir es nochmal. Aber bei Nässe und Kälte macht
es keinen Spaß. Abstieg zurück zur Hütte. Sonntag: Es ist gutes
Wetter, oben ist alles weiß, Neuschnee. Wir sind schon früh unterwegs.
Nach dem Motto, "wer suchet der findet" ! Die Sonne scheint und es ist
trocken.   
  
Wandertour
Richt. Tauern Kogl 2683 m, hier versuchen wir unser Glück an anderer Stelle.
Schon bald ist Rucksackdepot angesagt. In einer traumhaften Bergkulisse, mit herrlichem
Tief- u. Weitblick geht es weiter auf der Mineralienjagd die Hänge hinauf
und hinunter, bis jeder seinen Stein oder Kristall findet. Nach einer aussichtsreichen
Brotzeit Pause geht es zurück zur Unterkunft. Kurze Einkehr und Rucksack
umpacken, dann Gondelbahn Talfahrt hinunter zum Parkplatz. Heimfahrt. Jeder hat
seinen Kristall oder Quarz mit dabei, oder als Foto im Gehirn abgespeichert. Ein
sehr schönes und interessantes Wochenende. Danke an alle die zum guten Gelingen
beigetragen haben.
Wander-Rundreise - Kreta-West vom 04.06. - 13.06.2025
Die Vorbereitungen zur langersehnten Reise sind längst abgeschlossen. Auch
die noch notwendigen Umbuchungen der Mietautos sind erledigt. Jetzt kann es endlich
losgehen, wir wollen alle wieder hinaus und Neues erleben. 4.6.25 Kurzweiliger
Flug nach Chania. Mit zwei Mietautos geht es gleich weiter zum Hotel in die Omalos
Hochebene. 5.6.25 Eine Stille empfängt uns, die Samariaschlucht ist noch
wenig besucht und wir sind fast alleine im Hotel. Seit unserer Ankunft steht er
im Blickfeld. Der Gipfelstock des Gingilos 2080 m. Ein wuchtiger, Aussichtsberg
und "der Wächter" über dem Eingang der Samariaschlucht (längste
Schlucht Europas 18 km) an der Südküste Kretas. Wir gehen dieses Mal
über den aussichtsreichen Wanderweg hinauf zur Kallergi Hütte und in
  
  
  
die sagenumwobene, abgeschiedene, einsame, karge Bergwelt der weißen Berge
Richt. Pachnes. Hier sagen sich wirklich noch Hase und Fuchs gute Nacht, wenn
nicht die großen Raubvögel Adler und Geier auf sie warten. Je höher
wir kommen, umso weiter schweifen unsere Blicke hinauf zu den kahlen Gipfeln und
in die mächtige Samaria-Schlucht mit dem blauen Meer und den vielen Buchten
die hinter den Hügeln und Graten hervorkommen. Erst am felsigen Gipfel gibt
es die Brotzeitpause. Rückweg wie Anstieg. 6.6.25 Bei frühlingshaftem
Wetter, Fahrt nach Agia Irini. Wanderung durch die Irini Schlucht Richt Sougia.
Hier am westlichen Rand der Lefka Ori beginnt die tief eingeschnittene Schlucht,
die uns durch eine gewaltige Berglandschaft hinab zur Südküste leitet.
  
  
  
Interessant, dieses Mal leider ohne Wasser, aber nicht weniger reizvoll an Länge
und Felskulisse als die bekannte Samaria-Schlucht. An der Taverne am Schluchtende
wartet Petra mit dem Auto. Nach einer gemütlichen Pause wechseln wir von
den weißen Bergen durch das Selinas Gebirge in den Südwesten nach Paleochora,
der bezauberndsten Ecke Kretas zum Hotel am Meer. Ein Bad im klaren Wasser gehört
dazu. 7.6.25 Die Fährtickets und Formalitäten haben wir am Vorabend
schon erledigt. Frühzeitige Anfahrt zum Hafen. Fahrt mit dem Linienschiff
nach Sougia. Küstenwanderung empor durch eine kleine, schattige Schlucht
zur Bucht des antiken Lissos, mit seinem Asklepios Heiligtum. Über dem Höhenrücken
Kap Flomes mit etwas kühlendem Meerwind und   
  
weiter
an der malerischen Küste des Lybischen, tintenblauen bis türkis leuchtendem
Meer entlang, kombiniert mit viel Schauen und endlich, Baden am schönen Strand
in der letzten Bucht an der Taverne. Ein gelungener Tag. 8.6.25 Einpacken und
Verabschieden von der freundlichen Hotelleitung. Hotelwechsel mit beschaulicher
Fahrt durch die Selina Bergkette in den äußersten Westen Kretas, und
zum einsam gelegenen Frauenkloster Hrissoskalitissas und den bezaubernden Elafonissos
- Inseln mit ihren weißen Sanddünen, dem seichten türkisfarbenen
klaren Wasser und rötlichen Korallensand, von paradiesischer Schönheit.
Wandern zur Insel und von Bucht zu Bucht, Baden und Genießen. Den nahen,
geschichtsträchtigen Gipfel lassen wir uns nicht  
  
  
entgehen.
Weiter geht die Fahrt durch das Kissamos-Gebirge und zur eindrucksvollen, atemberaubenden
Topolia-Schlucht. Besichtigungspause mit einem kurzen Fußmarsch zur Agia-Shopia-Tropfsteinhöhle,
in der ein Kirchlein eingebaut ist. Von hier aus, belohnt ein weitreichender Ausblick
in die Schlucht. Weiterfahrt nach Kastelli zum Hotel am Meer. Hier werden wir
auch schon freundlich erwartet. 9.6.25 Heute haben wir vieles vor. Anfahrt ins
Bergdorf Polirina. Ein passender Parkplatz ist schnell gefunden. Wanderung durch
den kühlen, wildromantischen Schluchtgrund der Tsikhliana-Schlucht, mit seinen
mächtigen und imposanten Felswänden. Das Geläute der neugierigen
Ziegen und das Kreischen der Vögel ergibt eine eigenartige Stimmung in dieser
wilden   
  
  
 
  
Gegend.
Bald schon erkennen wir in der Luft die großen, neugierigen Geier, die hier
leben. Pause um Pause ergibt sich beim Beobachten der Greifvögel. Die Luft
heizt sich ganz schön auf. Bald erreichen wir die ersten Häuser vom
versteckten Bergort. Doch leider hat die Taverne zu. Also frisches Wasser aus
dem Hahn und Wasserschlauch, auch zum Abkühlen. Rückweg als Abstieg
vom Ort an der schön gelegenen Kirche vorbei in den Schluchtgrund. Flott
geht`s zurück zum Parkplatz. Einkehr und Supermarktbesuch, weiter zum Hotel
und abkühlen im Kretischen Meer. Das ist der Wunsch von Allen! So ist heute
die Besichtigung der Bergfestung Palinuro, dessen Name etwa "Stätte
vieler Herden" bedeutet, zweitrangig. Einfach zu heiß ohne Wind. 10.6.25
 
  
  
Wir kombinieren, türkisblaues Wasser und feiner Korallensand in der Piratenbucht,
einem der ältesten Piratenschlupfwinkel des Mittelmeeres. Dieses Mal als
staubfreie Schiffsrundtour zuerst zur Bucht "Tigani Balos", mit Wanderung
zum Gipfel und Baden in der Korallenbucht, dann weiter zu der westlichsten Halbinsel,
Gramvoussa. Wieder eine aussichtsreiche Rundwanderung über dem Höhenrücken
mit Gipfel zur mächtigen Festungsanlage im Nordwesten der Inseln mit dazugehöriger
Aussicht zu den weiteren Seeräuberinseln, Buchten und Stränden. Eine
imponierende Landschaft. Das Farbenspiel von kristallklarem Wasser in der seichten
Lagune, leuchtend von grün, türkis bis blau, im feinen Korallensand
lockt zum Baden. Die Zeit nehmen wir uns und genießen in  
  
  
 
vollen
Zügen. Den interessanten, schönen Tag lassen wir uns nicht vermiesen.
Auch zurück geht es mit dem Schiff. Gut erwischt. Der Wind frischt auf. 11.6.25
Ein Blick aufs Meer, hohe Wellen und windig kühl. Fahrt auf die Halbinsel
Akrotiri zum Wehrkloster Koumares. Wanderung bei herrlichem Wetter über den
alten Pflasterweg zur Arkoudhiotissa, der Bärenhöhle mit der am Eingang
stehenden Kapelle. Bestechend die einzigartige Lage an der Steilküste mit
den vielen türkis leuchtenden Buchten hoch über dem Meer. Über
den in den Fels geschlagenen Treppenweg erreichen wir das interessante, tiefergelegene
Kloster Katholiko. Eine architektonische Meisterleistung. Besichtigung. Abstieg
durch die enge, wilde Schlucht, in die nahe Bucht. Einfach traumhaft! Das   
  
wellige
Meer verleidet uns ein Bad darin. Den gleichen Weg zurück, mit Meerwind zum
Parkplatz. Weiterfahrt z. sehenswerten Kloster Agia Triada mit Besichtigung. Anschließend
zum nahen windgeschützten Sandstrand bei Stravros. Kaffee, Getränke
und natürlich das lang ersehnte kühle Bad im Meer. Zurück am Hotel,
beim Abendessen in der nahen Hafen Taverne lassen wir den Tag noch einmal vorüberziehen.
12.6.25 Fahrt auf die unbewohnte Halbinsel Rodopou. Rundwanderung an der malerischen
Küste der Halbinsel zur Wallfahrtskirche Agios Ioannis Gionis am Kretischen
Meer. Einsam mit Natur und Meer. Neugierige Geier nützen die Thermik lassen
sich ohne Flügelschlag treiben. Die Vegetation verändert sich zusehends
in leuchtende Farbtupfer und der Blick   
  
schweift
über das Meer und die vielen versteckten Buchten die hinter den Hügeln
hervorkommen. Bald schon erreichen wir wieder den Sandweg zum Parkplatz in Rodopus.
Einer der wenigen kl. Orte auf der Halbinsel. Einkehr in der gemütlichen
Taverne. Rückfahrt zum Hotel 13.6.25. Frühzeitige Fahrt nach Chania
zum Flugplatz, Mietautos abgeben, einchecken und Heimreise. Ruhiger, entspannter
Rückflug nach München. Eine schöne, erholsame aber gut eingeheizte,
Wanderwoche mit netten, lustigen Teilnehmern geht zu Ende. Danke an Petra und
die Gruppe, die zum guten Gelingen beigetragen haben.
Gletscher-Skitouren, Rif. Bella Vista 2848 m südl. Ötztaler
Alpen von 3.4.-6.4.2025.
Unser Ausgangspunkt für 4 Tage ist die Bellavista Hütte 2848 m. Eine
Vielzahl der eindrucksvollen, interessanten u. bekannten hohen Ötztaler 3000er
Gipfel stehen hier zur Auswahl herum. Die Skitouren führen durch eine der
faszinierendsten Gipfel- u. Gletscherregionen der Ostalpen. Eine grandiose Szenerie
löst die andere ab, mit herrlichen, wilden Berglandschaften, mächtigen
hohen vergletscherten Gipfeln, gewaltigen Eisabbrüchen, Eiswänden und
Spalten - dazu lockt an jedem Tag eine Super-Abfahrt! Nach einer kurzweiligen
Anfahrt über Meran in das Schnalstal nach Kurzras geht`s mit der Seilbahn
hinauf ins Gletscher-Skigebiet und zu Fuß weiter zur schön gelegenen
Hütte. Der Wetterbericht sagt gutes, sonniges, sicheres Wetter an. 4.4.25
- Interessante   
 
  
Skitour zum markanten Eckpfeiler der südl. Ötztaler Alpen, die Fineilspitze
3516 m. Aufstieg über den Hochjochferner, in gut angelegten, weiten Serpentinen,
zum Skidepot. Mit einer Wahnsinns Aussicht über den Grat mit Steigeisen empor
zum Gipfel. Fast grenzenlos scheint der Ausblick. Abfahrt zurück auf den
Gletscherrücken. Der schöne Hang zum nahen Gipfel des Fineilköpfl
3418 m reizt noch. Traumabfahrt die weiten Hänge hinab im Pulverschnee und
zurück Rif. Bella Vista. Auf der Sonnenterasse schmeckt das Weißbier
besonders gut, kein Wunder nach einer solchen Tour. 5.4.25 - Auf Ötzis Spuren
geht unsere heutige Route. Aufstieg über den, im unteren Teil sehr steil
abgeschmolzenen Hochjochferner zur Eishöhle und über die Abbrüche
hinauf Richtung   
  
  
  
Hauslabjoch.
Kurz unterhalb ziehen wir unsere Spuren hinauf in das Hochtal zum Saykogl 3360
m. Von der Scharte geht es mit Steigeisen u. Pickel über den Schneegrat,
über die scharfe Schneide etwas luftig zum wohlverdienten Gipfel. Einfach
traumhaft. Abfahrt über gleichmäßig geneigte Hänge zum Pauseplatz
mit Blick zum Hauslabjoch. Hier steht der Gipfel des Hauslabkogl 3403 m noch am
Weg. Der muss für die meisten der Gruppe noch mit. Gesagt, getan. Alle gut
zurück, dann kommt das Highlight, Abfahrt   
 
  
 
  
die weiten Hänge hinab Richt. Hochjoch Hospitz. Hier locken jetzt fast unverspurte
Pulverschneehänge. Das ist Skigenuss pur. Schwung auf Schwung im staubenden
Pulverschnee und Firn hinab in den Hochtal. Den etwas längeren Aufstieg zurück
zur Hütte nehmen wir gerne in Kauf. Das wohlschmeckendes Weißbier mit
Tiramisu und Panoramablick auf der Terasse, wartet schon auf uns. 6.4.25 - Es
ist sehr Windig und eisig Kalt. Heute ist Abreisetag. Eine kurze eindrucksvolle
Skihochtour geht schon noch. Die   
  
  
Gipfel
am Höhenkamm "Im hinteren Eis". Alle um ca.3270 m, die nehmen wir
noch mit.Auffahrt dieses Mal mit dem Sessellift. Der Nordwind bläst uns ins
Gesicht. Beim gehen wird`s doch ein bischen wärmer. Aber am Kamm fegen die
eisigen Böhen mit ca. 10 Windstärke. Manchen bläst es einfach um.
Am 2.ten Gipfel reicht es. Schnell weg vom Sturm. Felle runter und Abfahrt in
den windgeschüzten Kessel. Der Sturm nimmt zu. Mit der Firnabfahrt wird es
heute nichts. Hart und rupelig, Abseits unterm Lift geht`s direkt   
 
hinunter
zur Hütte. Erst einmal aufwärmen, ein warmer Kaffee und Rucksäcke
packen. Dann lassen wir es nochmal krachen. Ein letzter, wehmütiger Blick
zurück zu den mächtigen Gipfeln in der Sonne. Ein würdiger Abschluss.
Abfahrt hinunter auf der gut hergerichteten, eingefahrenen, im unteren Bereich,
firnigen Skipiste zur Talstation und zum Parkpatz. Heimfahrt. Danke an alle die
zum guten Gelingen beigetragen haben. Eine Super Gruppe. Gerade noch gut erwischt
mit dem Schnee.
Island-Wander-Rundreise vom 21.07. - 02.08.2022
Die Vorbereitungen sind längst abgeschlossen und die Vulkane sind ruhig.
Nur das Wetter spielt mit eher kalten Temperaturen und viel Regen etwas verrückt,
ansonsten schaut es zumindest bis zum Hochland gut aus. Dann kann es losgehen.
21.7. Flug von München nach Island-Keflavik. Nach Übernahme des Mietwagens
geht es zur 1. Übernachtung nach Vogar. 22.7. Nach einer kurzweiligen Fahrt
über Selfoss erreichen wir Islands berühmte Springquelle, dem "Geysir",
Strokkur. Jeder versucht das schönste Bild zu schießen! Ein kurzes
Stück ist es nur noch zum majestätischen Wasserfall Gullfoss.   
 
  
Hier ziehen die Nebelschwaden der fallenden Wasser, wie Regenplatscher zu uns
herauf. Über die Hochlandpiste mit ein paar kleinen Furten, queren wir südlich
des Langjökull, interessant zum Tröllhals und über den Pingvallervatn
See zum Hotel am Gullfoss. 23.7. Nach einer ruhigen Nacht weckt uns die Sonne.
Weiterfahrt auf der Kjölur-Route zum Kerlingarfjöll. Aussichtsreiche
Wanderung im farbenprächtigen bis rotbraunen Ryolithgebirge zu einem schönen
Aussichtsgipfel. Die zahlreichen, heißen dampfenden Bäche und Quellen
- Naturbäder liegen am Wegesrand und einige davon in nächster   
  
 
  
Nähe zu Schnee und Eis. Weiterfahrt, an den Baustellen des immer noch nicht
fertig gestellten Hotels vorbei und auf der Kjölur Piste zum Quellengebiet
Hveravellir. Hier genießen und entspannen wir uns im heißen Naturbad
mit dem Blick auf die Gletscher Langjökull und Hofsjökull. Am Blöndulon
See vorbei zur Ringstraße und in den Norden zur Übernachtung. 24.7.
Am Seengebiet der Arnarvatnsheidi vorbei geht`s zur Halbinsel Vatnsnes in den
Hunafjördur zum Felsungeheuer. Wanderung zu den Seehunden, die friedlich,
träge u. faul auf den Sandbänken u. in den Buchten in der Sonne liegen.
 
  
  
 
Gemütliche Küstenwanderung zum Hvitserkur Basalt-Vogelfelsen. Das Wetter
hält. Zurück auf gleichem Pfad und Fahrt über die Halbinsel Skagi
in das Skigebiet von Saudarkrokur. Einsame Wanderung auf den schönen Aussichtsgipfel
mit Sonnenbank. Ein herrlicher Panoramablick zur langen Küste von Trollaskagi
und das weite Polarmeer belohnt unsere Mühen. Zum Abrunden des Tages, noch
ein Abstecher zum Hot Pot mit Meerblick. 25.7. In`s nördliche Bistum. Auf
der Ringstraße kommen wir über das geschichtsträchtige Norourardalur,
nach Holar, einst der zweite Bischofssitz Island`s von 1106   
  
  
  
 
bis1801.
Weiter geht`s die Halbinsel Tröllaskagi querend und auf der 1 er weiter,
erreichen die "Hauptstadt des Nordens" Akureyri. Hier lohnt sich ein
kurzer Stadtbummel durch die Fußgängerzone und hinauf zur Eiskirche.
Mittagspause. Auf unserer Route steht noch der Götter-Wasserfall - Godafoss,
am Ende der Odadahraun Wüste. Sonne und schönes Fotowetter. Gemütlich
Wanderung und Weiterfahrt zum Gästehaus. 26.7. Nach so viel Wasser, geht`s
heute hinauf zum Mückensee, mit seiner einzigartigen Vogelwelt. Wir haben
wieder schönes Wetter. Um nicht einzurosten steht die   
  
  
 
Umrundung
des Explosionskraters auf dem Programm. Mit einer traumhaften Weitsicht genießen
wir den Gipfelblick. Am See entlang erreichen wir den Parkplatz von Dimmuborgir.
Wanderung durch die dunklen Lavaaufwerfungen am Fuße des Vulkan Hverfall,
über dem dunklen Lava-labyrinth in der Nähe des fischreichen Sees, mit
einem weiten Rundblick über die Seenland-schaft. Nicht weniger interessant
wird die Wanderung durch die aktiven solfataren Zonen- über den Bergrücken
oberhalb vom Ort zum Gipfel Namafjall als Rundwanderung zum Parkplatz von Namaskard.
Ein großartiger   
  
  
 
Rundblick,
über die zerfurchte Vulkanlandschaft belohnt unsere Anstrengung. Nach so
viel Action lassen wir den Tag mit einem Bad in den neuen, dampfenden Naturbädern
am Myvatn ausklingen. Ein frischer Nord-Westwind kühlt etwas ab, dafür
bleiben die hier in Massen auftretenden Zuckmücken aus. 27.7. Kurze Anfahrt
zu den Ausbruchsgebieten des Vulkans Krafla, in das interessante Geothermalgebiet.
Aussichtsreiche, fotogene Wanderung am Kratersee. Leider ist hier der schöne
Rundweg wegen des großen Touristenansturms gesperrt und wir müssen
uns auch daran halten. Dafür   
  
gehen
wir den etwas abenteuerlicheren, zur noch teilweise heißen, dampfenden,
aktiven Vulkanspalte als Rundtour mit Aussichtsgipfel. Unter-wegs fängt es
leicht zu regnen an. Aber wie so schnell gekommen, ist es auch wieder vorbei.
Noch ein Stop bei der Rückfahrt am heißen Bach mit Mittagspause. Unterwegs
am Flusslauf der Jökulsa, entlang zum mächtigsten Wasserfall Islands,
den Dettifoss, der hier fast neben der Straße in die Tiefe stürzt.
Das dumpfe Grollen und Donnern hört man schon von Weitem. Über die 1er
Ringstr. und auf die Hochlandpiste in die Missetäterwüste erreichen
wir die nette Raststätte Mödrudalur. Nach der Kaffeepause geht es weiter
zum nächsten Gästehaus in Eglisstadir am Lagarfljot. Hier soll der Sage
nach auf dem Grund des See`s ein Seeungeheuer schlummern.   
  
 
28.7. Blauer, wolkenloser Himmel. Fahrt zu den Lundis - Papageientaucher. Eine
Vielzahl hüpft, watschelt und fliegt vor uns auf dem Hügel, ohne Scheu.
Immer wieder nett zum Besichtigen. Kaffeepause in der urigen, einheimischen Kneipe.
Weiterfahrt durch den ältesten und zugleich mineralienreichstem Teil der
Insel. Das Meer, der Himmel, die bunt bemalten Häuser, die steil abfallenden
Klippen usw. Auf der Weiterfahrt, Besuch der Mineralien-sammlung v. Petra Sveinsdottir.
Hier lagern Kristalle an Kristalle, so weit man sieht. Da möchte man am liebsten
sofort anfangen zu Suchen. Wo haben wir die   
  
 
Gelegenheit,
vielleicht an den sonnigen Küstenbergen. Übernachtung in Djupivogur.
Vor dem Abendessen besuchen wir noch das schöne Schwimmbad. 29.7. Fahrt,
entlang der malerisch schönen, einladenden Sandstrände sowie schroffen
Felsabbrüchen und dem Liparitgebirge an der Süd-Ost Küste, über
Höfn - zur Gletscherlagune Jökulsarlon, dem bekanntesten Eissee Islands.
Schwimmende Eisberge schillern in der ganzen Farbpalette von weiß über
tiefblau bis schwarz, einfach märchenhaft. Unser Ziel ist der Breidarlon
u. die Gletscherzunge des Breidamerkurjökull. Wanderung am Ufer   
 
entlang
Richt. Eisabbrüche. Hier erkennt man überraschend und unverkennbar den
weiten Rückzug der Gletscherzunge. Vor 7 Jahren waren hier noch Gletscherabbrüche
in den See. Weiterfahrt durch die Sanderwüste zum Nationalpark Skaftafell.
Wanderung zum Svartifoss. Hier fällt der Wasserfall über mächtige
Basaltsäulen in die Tiefe. Als Rundtour über den aussichtsreichen Rücken
hinunter zum Parkplatz. Ein ausgefüllter Tag. Weiter geht es zum Gästehaus
außerhalb von Kirkjubajarklaustur. 30.7. Das Wetter ist stabil ohne Regen.
Abseits und nur mit dem Allrad-Fahrzeug zu erreichen, hinein zu   
  
den
Vulkanen der Laki-Reihe, die mit bis zu 140 Kratern eine der schönsten Gegenden
von Island ist. Hier gab es vom 8. Juni 1783 bis 7. Feb. 1784 einen verheerenden
Spalten-Vulkan-Ausbruch der zur Katastrophe ausartete. Aus der ca 25 km breiten
Spalte flossen Unmengen von glutflüssiger und giftiger Lava aus, die für
Mensch und Tier den Tod bedeuteten. Aufstieg zum Lakigipfel. Hier haben wir den
größten Ausblick zu den Vulkan-krater vom Vatnajökull bis weit
ins Hochland. Leider bremst uns wieder der einsetzende kalte Wind. Gleicher Weg
zurück auf der Rüttelpiste. Unterwegs, Stop über dem Flusstal der
Fjadra. Hier ist die atemberaubende Schlucht mit seinen ca. 100 m hohen Palagonitwänden.
Ein Blick von oben. Interessant und wild. Wir fahren noch kurz bis zum Parkplatz
am Ausgang der Schlucht. Leider ist das Durchwaten und Wandern in der Schlucht
wegen des großen Touristen-ansturms, auch erst seit Kurzem gesperrt und
wir müssen uns auch daran halten. Das ist wirklich  
  
 
schade.
Weiter zur Kaffeepause in Kirkjubajarklaustur ,direkt am Wasserfall. Kurzer Aufstieg
als Rundweg mit herrlicher Aussicht. Ein schöner Ausklang. 31.7. Sonnig und
warm. Wetter passt! Über die einsame Vulkangegend, hinter den Gletschern
Myrdalsjökull und dem Vulkan Hekla gelangen wir über das Lavagebiet
Skaftartunga zur tief eingeschnittenen Erdspalte Eldgja. Wir folgen der Hochlandpiste
abenteuerlich, durch viele Furten nach Landmannalaugar. Hier war noch vor kurzer
Zeit Winter. Nicht zu übersehen der tief herunterreichende, viele Schnee
und die tiefen wasserreichen Furten. Aber es zieht ein kalter Wind. Rundwanderung
im farbenprächtigen Liparitgebirge auf den aussichtsreichen Gipfel des Blahnukur
und zum Sulvatarengebiet am Brennisteinsalda. - Der hohe Anteil an Kieselsäure
im   
  
Liparit- u. Rhyolith gibt dem Gestein die hellen Farben mit vielen Kristallen.
Das heiße Naturbad nebenan ist leider gerammelt voll und dazu bläst
der kalte Wind. Jeder ist vorsichtig! Weiter zum Hochlandzentrum und nach Süden
am mächtigen Vulkan Hekla vorbei. zum Gästehaus. 1.8. Es wird endlich
etwas wärmer. Weiterfahrt nach Selfoss. Die Halbinsel Reykjanes. Wanderung
im Hochtemperaturgebiet von Hveragerdi am Bach entlang mit heißen Quellen
u. Solfataren zu schönen Plätzen zum Baden. Auf allge-meinen Wunsch
der Gruppe, lassen wir die Abschlußtour und verlängern den Stadtaufenthalt
in Reykjavik. Besuch der Harpa u. der Kirche Hallgrimskirkja mit einem gemütlichen
Bummel durch die Hauptstadt. Mittagspause am Stadtsee. Anschließend geht's
zum Perlan, auf die   
  
  
große Terrasse mit herrlichem Rundherum Blick über die Stadt und Eisessen.
Noch ein kurzer Abstecher zum beheizten Stadtstrand - Bucht - mit Hot Pot. Weiter
geht es zur Blauen Lagune. Mit einem entspannenden Bad verabschieden wir uns von
der Insel aus Feuer und Eis. Auch hier bläst jetzt der kalte Porarwind. Kurze
Fahrt zum Flughafen Keflavik. 2.8.22 Rückflug nach München 0:20 Uhr.
Es war wieder eine sehr schöne und interessante Wanderreise mit sehr netten
und lustigen Teilnehmern. Ein großes Dankeschön an alle, die zum guten
Gelingen beigetragen haben. |