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Mineralien - Hochtour im hint. Habachtal, Neue Thüringer Hütte v. 21.-23.8.2026
Und wieder hat sich eine kleine, nette Gruppe gefunden, kaum einer kann es noch erwarten. Die Wettervorhersage - für Freitag - ab 17:00 Uhr leichter Regen. Wochenende, da schauen wir einmal was die Sonne hergibt. Kurzweilige Anfahrt nach Hammersbach und mit dem Tauerntaxi hinauf zum Gasthof Alpenrose. Bei sommerlich warmen Wetter, geht`s zur schön gelegenen Neuen Thüringer Hütte 2220 m. So ab dem letzten Drittel erwischt uns noch der Regen. Abends noch kurze Einführung in die Mineralienkunde, Nationalpark Hohe Tauern, Tauernfenster, Habachtal usw., wir gehen die verschiedenen mineralienhaltigen Gesteine und Kristalle durch, die hier evtl. zu sehen und zu finden sind. Samstag: Schon früh sind wir unterwegs, über

Almhänge, Schutt u. Geröll zur Gletscherzunge des Habachkees. Das erste kristaline Gestein lässt nich lange auf sich warten. Bald schon steuern wir einen vielversprechenden Gipfelhang zu. Keiner nimmt sich noch Zeit für eine gemütliche Brotzeit. Das Jagdfieber ist ausgebrochen! Wir wechseln von Hang zu Hang und nähern uns erst um ca. 17:00 Uhr wieder der Hütte. Bei herrlichem Panoramablick zu den freien Gletschergipfeln der Habachkette geniessen wir den gelungenen Tag. Dazu das freundliche Hüttenpersonal, besser kann`s gar nicht passen. Die Tour für Sonntag haben wir schon festgelegt. Eine ruhige Nacht mit verdeckten Mond, geht`s um 6:00 Uhr raus aus den Federn!. Frühstück, aber so einfach ist es nicht im Hochgebirge.

Das Wetter hält noch, aber etwas unsicher. Das Wolkenbild verändert sich vom Tal her zusehends. Aber es hält und die Sonne kommt auch noch durch. Jetzt passt es. Ab 11:00 Uhr ist die Luft raus und die schattige Kälte wird spürbar. Brotzeitpause und zurück zur Hütte. Kurz darauf geht`s über den Steig hinunter ins Tal. Nach einer Tasse Kaffee in der Alpenrose Alm. Leider hat das große Waschsieb die mächtige Mure Anfang August mitgerissen. Die Zeit vergeht heute sehr schnell. Schon bald geht es mit dem Taxibus hinunter in`s Tal zum Parkplatz. Jeder hat seinen gefundenen Kristall mit dabei und die anderen u. größeren im Foto oder im Gehirn gespeichert. Ein sehr schönes und interessantes Wochenende. Danke an alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben.

 

Azoren - Wander-Reise vom 20.06. -01.07.2026
Mitten im Atlantik, fast auf halben Weg zwischen Europa und Amerika liegt eine faszinierende und exotische Welt, geboren aus Vulkanen, eingebettet in das milde Klima des Golfstromes: Die neun grünen Inseln der Azoren. Feurig und unheimlich, lieblich und von mediterranem Charme, eine faszinierender als die andere. Zuhause stöhnen alle wegen der momentan vorherrschenden Hitzewelle bis 37 Grad. Wir dagegen, wandern bei gut temperierter Atlantikluft bis 24 Grad und traumhaften, frühlingshaften, angenehmen Wetter mit einer Wassertemperatur von ca.20-22 Grad. 20.6.26: Kurzweiliger Flug nach Sao Miguel, der Hauptinsel. Abendessen am Hafen von Ponta Delgada. 21.6.26: Weiterflug zur blauen Hortensieninsel Faial. Nach dem Beziehen unserer

Zimmer im schön gelegenen Hotel, oberhalb vom Hafen von Horta. Rundwanderung und Besichtigung der berühmten Bilder u. Gemälde an der bemalten Kaimauer des Hochseesegelyachthafens. Nicht zu vergessen: Peters Cafe Sport, hier treffen sich die Segler aus aller Welt, so sagt man. 22.6.26: Das Wetter hält und passt gerade noch zur Königstour auf der Insel Pico. Eine wundervolle Wolkenstimmung, leider ab 1000 m Höhe schon dichte Bewölkung. Interessante und abwechslungsreiche Wanderung an den Hängen des Pico, dem höchsten Berg Portugals. Das Taxi bringt uns schnell zum Ausgangspunkt der Tour. Wanderung zur Vulkangrotte Furna de Frei Matias. Der weitreichende Blick ins Tal und zu den Nachbarinseln ist schon das frühe Aufstehen wert.

Auf gutem Wanderweg erreichen wir den Vulkan Cabeco Gordo 700 m Höhe. Hier versperrt uns eine Kuhherde mit Stier den Kraterblick. Abstieg an den blühenden Hängen und Kuhweiden hinab nach Maddalena. Nach einem Bad im schönen, kühlenden Atlantikbad geht`s zur Fähre. 23.6.26: Fahrt in den Westen der Insel (jüngster Inselteil). Der Vulkanausbruch von 1957/58 veränderte die Landschaft völlig und vergrößerte die Landspitze beträchtlich. Nur der Leuchtturm von Ponta dos Capelinhos blieb erhalten. Wieder haben wir schönstes Wetter. Das Blütenparadies des tropisch überwucherten Aussichtsberg`s Cobeca Verde (488 m) Zu guter letzt, Fahrt zum alten Leuchtturm, der als einziger den Ausbruch etwas ramponiert überstanden hat. Ein stummer

Zeuge einer Naturkatastrophe. Rundweg durch diese futuristische, gespenstische Landschaft aus Asche und Bimsstein über Lavarücken und zurück zum Parkplatz. Unter uns, das Lava-Meerwasserbecken leider mit sehr hohen Wellen. Besuch des interessanten Vulkan Museums, voll unter die Erdoberfläche gebaut. Auf der Rückfahrt Kaffeepause und ein erfrischendes Atlantikbad in den Natur-Felsenbecken von Varadouro. 24.6.26: Wanderung am mächtigen Vulkankrater der Insel auf 1000 m Höhe. Hier empfangen uns dichte Wolken. Im Kraterinneren finden sich noch die Reste eines Sees. Vor dem Erdbeben 1998 war hier ein tiefblau leuchtender Vulkansee. Den Großteil des Kraterrandes umsäumen wild wuchernde Hortensien. Wir gehen im leichten

Regen. Interessant geht`s auf den Gipfel Cabeco Gordo 1043 m und am Kraterrand zurück mit wenig Sicht und durchweicht vom Regen. Weiterfahrt auf der Hortensienstraße, wieder bei schönem Wetter durch eine märchenhafte, blau blühende Landschaft, im Farbenspiel zum tiefblauen Atlantik. Umziehen im Hotel und mit trockener Kleidung weiter, Fahrt zur alten Walverarbeitungsfabrik und hinauf zum Monte da Guia mit Blick in die Caldeira do Inferno. Zum Baden geht es wieder in die geschützten Naturbad Felsenbecken von Varadouro. 25.6.26: Überfahrt mit der Fähre nach Sao Jorge. Das Wetter meint es heute besonders gut mit uns. Sonne pur und keine Wellen. Die Taxi s warten schon am Hafen in Velas. Nach einer gemütlichen Kaffeepause, Wanderung

über´s Hinterland in einer bezaubernden Blütenpracht wie selten zu sehen zwischen den vielen Vulkankratern und Weideland zurück zum Fährhafen. Abendessen im Ort und angenehme Rückfahrt bei ruhigem Meer und Vollmond nach Horta. So kann es weitergehen. 26.6.26: Heute ist Wandern, Besichtigen, Baden und Genießen groß geschrieben. Eine schöne, interessante, abwechslungsreiche Küsten-wanderung auf der blühenden Nordseite der Insel bei Praia do Norte - Cedros zu schönen Aussichtsgipfel, Walaussichtsturm wartet auf uns. 27.6.26: Schönstes Wetter. Fahrt in das einstige Erdbebengebiet von Riberinha-Espathafatos. 1998 hat ein schweres Erdbeben diese Inselecke schwer verwüstet. Küstenwanderung entlang der hügeligen

Weiden mit seinen schwarz weiß gefleckten Kühen und den im Überfluss blühenden Hortensien und blauen Agapanthen zum alten verfallenen Leuchtturm. Unter uns der Atlantik. Nach einer guten, lustigen Kaffeepause, Weiterfahrt zum bekannten Sandstrand - Praya do Almoxarife. Gemütliche Kaffeepause, dann geht es gleich zum Strand. Leider wieder hohe, ziehende Wellen, bei sonnigen Temperaturen. Schade. Rückfahrt nach Horta und gleich zum schön angelegten Hotelpool. 28.6.26: Insel- und Hotelwechsel.

Wir verabschieden uns von Faial, Flug zur Hauptinsel Sao Miguel, der größten Azoreninsel, auch Ilha Verde genannt (Grüne Insel). Noch einmal winkt uns der Vulkangipfel Pico, auf gleicher Höhe des Flugzeugs, dieser Wolkenberg. Weiter geht`s zum Hotel, schön an der Küste gelegen. 29.6.26: Und immer noch, zu Hause eine Prügelhitze und bei uns ein gut temperiertes Klima und Sonne pur. Ein weiteres Highlight, der wahrhaft königliche Aussichtspunkt, Vista do Rei, besser der Punkt nebenan. Hoch über dem Ort Sete Cidades, der 7 km durchmessenden Caldeira, mit den wie Perlen leuchtenden Kraterseen Lagoa Azul und Lagoa Verde. Ein blühendes Paradies. Weiße und blaue Hortensien säumen unsere Höhenkamm Rundwanderung um den sagenumwobenen

Vulkankessel mit einem nicht mehr aus dem Staunen kommenden Rundblick im westlichen Teil der Insel. Abstieg zum Lagoa Azul zum Auto. Den Durst löschen wir in der nächsten Bar. Weiterfahrt nach Mosteiros an den Atlantikstrand. Ein Bad im Meer ist immer drin und Weiterfahrt zum Hotel. 30.6.26: Das Wetter hält. Fahrt nach Furnas, der älteste Kurort von Sao Miguel. Viele reiche Geschäftsleute wählten schon im 17. Jhd. Furnas als ihren Sommersitz und erholten sich in den heißen Schwefelquellen von ihren Rheuma- und Hautleiden. Wanderung um den grün leuchtenden Lagoa das Furnas. In einer traum-haften Landschaft umrunden wir durch Wälder mit Pinien und Japanischer Sicheltanne den blubbernden See. Schon von weitem riechen wir die Schwefel

Fumarolen. Einheimische lassen hier, in dafür hergerichteten Erdlöchern ihren Cozida (Eintopf) garen. Abstecher zum Pico do Caspar 382 m. Von hier, ein herrlicher Ausblick auf den tiefen Einsturzkrater und auf Furnas. Zum Abrunden noch ein Stück vom Paradies! Besichtigung des Terra Nostra Parks, mit seiner überwältigenden, exotischen Pflanzenvielfalt und einem Bad im 38 Grad warmen Thermalbecken. Dazu ein kühlender Schluck in der nächsten Bar. 1.7.26: Wir genießen die herrliche Aussicht und milde Atlantikluft. Abschied vom tiefblauen Atlantik. Fahrt zum Flughafen Ponta Delgada u. Rückflug über Lissabon nach München. Danke an alle, die zum guten Gelingen der sehr schönen und interessanten Wanderreise beigetragen haben.

Jetzt reicht es!
Ein abwechslungsreicher, aber gefährlicher Skitouren-Winter 2025-26 geht für mich zu Ende.
Anfangs noch mit wenig Schnee und Eisplatten, dann immer wieder mit unberechenbar viel Schnee und zu warmen Temperaturen. Dazu mit der, den ganzen Winter anhaltenden, hohen Altschnee-Gefahr. Immer eine versteckte hohe Lawinen Gefahr in den

kammnahen, schattseitigen Berghängen. Oben zuviel Schnee und unten bis über 1600 m Höhe grüne Wiesen. Und trotz allem war es wieder interessant und schön, im staubenden Pulver- od. Neuschnee mit netten Teilnehmern und Freunden, die wenig verspurten Hänge hinunter zu Schwingen. Vielen Dank an alle, die zum guten Gelingen und den unfallfreien Winter beigetragen haben! Bis zur nächsten Tour, siehe Sommer- od. Wanderprogramm, oder spätestens im nächsten Winter.
Euer Sepp

3 Tage Skitouren v. 20.3. - 22.3.2026 - St. Antönien, Schweiz.
Anfahrt bei frühlingshaften Temperaturen und schon grün werdenden Wiesen durch`s Rheintal und weiter zum Bergort St. Antönien, zum schön gelegenen Gasthof. Hier sind wir herzlich willkommen. Sa. 21.3.26 Nach einem gemütlichen Frühstück geht`s los. Eine hochhängende Wolkendecke beschränkt den Blick zu den Gipfeln. Schon beim Frühstück macht es auf. Die Entscheidung fällt nicht schwer. Kurze Fahrt mit dem Bus zum Ausgangspunkt. Schon bald sind wir auf der schneebedeckten Fahrstraße unterwegs Richt Partnun. Die Sonne heizt uns jetzt schon kräftig ein. Hemdsärmelig bei frühlingshafter Temperatur geht's von Alm zu Alm empor, über die weiten Almhänge mit malerischer Aussicht zu den Felsriegeln der Sulz- u. Drusenfluh. Lockere Wolken ziehen von Westen

auf. Nach einer gemütlichen Brotzeitpause bei Sonne mit einem weitreichenden Rundblick geht`s weiter über die weiten Tiefschneehänge. Das Wetter drückt. Wir entscheiden uns für die Girenspitze 2369 m. Je höher wir kommen, umso mehr verdichten sich die Wolken über uns, schnell ist das Skidepot erreicht. Die letzten 50 m, eine Großwächte mit Steilhang. Die Entscheidung nimmt uns das Wetter ab. Ein kurzer Luftzug und wir stehen in den schnell heranziehenden Wolken mit Schneefall. Flotter Skiumbau auf Abfahrt, der Schlussmann ist schon eingeteilt, mehr tastend als fahrend, mit respektvollem Abstand geht`s hinab. Schon bald reißt es auf, die Sicht wird gut und auch der Schnee. Jeder Hang wird ausgenützt im freien Fahren und Schwelgen im Firn. So ziehen wir

unsere Schwünge hinab an den Almen vorbei in der wärmenden Sonne und hinaus zum Parkplatz. Rückfahrt zum Gasthof. Hier genießen wir die Abendstimmung, bei leichtem Schneefall und gutem Essen. 22.3.26: Bis in die Nacht hat es etwas geschneit. Aber schon beim Frühstück scheint die pralle Sonne, bei blauem, wolkenlosem Himmel. Kurze Anfahrt zum Parkplatz. Der versteckte Gipfel, das Chrüz, passt genau zum Wetter. Aufstieg durch den leicht verschneiten Winterwald bei angenehmer Temperatur und ein paar cm Neuschnee, hinauf zu den freien Hängen an der Alp Valpun. Aber der Gipfelhang schreckt uns etwas ab. Hier sind einige Schneebretter abgegangen. Schon älter, aber einige Tourenfahrer sind trotzdem im Hang unterwegs. Mal schauen. Nach der

Riegelpause geht es weiter über das Hochtal und den hügeligen Rücken zu kl. Chrüz und weiter zum Hauptgipfel Chrüz mit 2196 m. Der Aufstieg schon ein Traum. Wie wird erst die Abfahrt? Vom Wetter her ist keine Eile geboten und bei guter Sicht ist schnell unsere Abfahrtsroute gefunden. Direkt vom Gipfel geht es hinab bei ca. 30 bis 40 cm lockeren Pulverschnee. Vorsichtig mit Entlastungsabstand und das Gelände augenutzt, geht`s Schwung auf Schwung im staubenden Pulver hinunter. Es passt. Hier gehören die

wenig verspurten Hänge uns ganz alleine. Jeder zaubert seine Schwünge, aneinandergereiht hinunter zu den Almen. Schöner geht es nicht mehr. Genuss pur! Schaut euch einfach die Bilder an. Ab der Alm wird es nochmals ernst. Pulverschnee und "Acker" bzw. verspurte Hänge, geht es hinab zum Fostweg und hinaus nach Aschül und zum Parkplatz. Einfach super! Ein sehr schönes Skitouren-Wochenende mit netten Freunden u. Teilnehmern geht zu Ende. Für viele auch der Winterabschluss. Danke an Alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben.


Gletscher-Skitouren, Rif. Bella Vista 2848 m südl. Ötztaler Alpen von 3.4.-6.4.2025.
Unser Ausgangspunkt für 4 Tage ist die Bellavista Hütte 2848 m. Eine Vielzahl der eindrucksvollen, interessanten u. bekannten hohen Ötztaler 3000er Gipfel stehen hier zur Auswahl herum. Die Skitouren führen durch eine der faszinierendsten Gipfel- u. Gletscherregionen der Ostalpen. Eine grandiose Szenerie löst die andere ab, mit herrlichen, wilden Berglandschaften, mächtigen hohen vergletscherten Gipfeln, gewaltigen Eisabbrüchen, Eiswänden und Spalten - dazu lockt an jedem Tag eine Super-Abfahrt! Nach einer kurzweiligen Anfahrt über Meran in das Schnalstal nach Kurzras geht`s mit der Seilbahn hinauf ins Gletscher-Skigebiet und zu Fuß weiter zur schön gelegenen Hütte. Der Wetterbericht sagt gutes, sonniges, sicheres Wetter an. 4.4.25 - Interessante

Skitour zum markanten Eckpfeiler der südl. Ötztaler Alpen, die Fineilspitze 3516 m. Aufstieg über den Hochjochferner, in gut angelegten, weiten Serpentinen, zum Skidepot. Mit einer Wahnsinns Aussicht über den Grat mit Steigeisen empor zum Gipfel. Fast grenzenlos scheint der Ausblick. Abfahrt zurück auf den Gletscherrücken. Der schöne Hang zum nahen Gipfel des Fineilköpfl 3418 m reizt noch. Traumabfahrt die weiten Hänge hinab im Pulverschnee und zurück Rif. Bella Vista. Auf der Sonnenterasse schmeckt das Weißbier besonders gut, kein Wunder nach einer solchen Tour. 5.4.25 - Auf Ötzis Spuren geht unsere heutige Route. Aufstieg über den, im unteren Teil sehr steil abgeschmolzenen Hochjochferner zur Eishöhle und über die Abbrüche hinauf Richtung

Hauslabjoch. Kurz unterhalb ziehen wir unsere Spuren hinauf in das Hochtal zum Saykogl 3360 m. Von der Scharte geht es mit Steigeisen u. Pickel über den Schneegrat, über die scharfe Schneide etwas luftig zum wohlverdienten Gipfel. Einfach traumhaft. Abfahrt über gleichmäßig geneigte Hänge zum Pauseplatz mit Blick zum Hauslabjoch. Hier steht der Gipfel des Hauslabkogl 3403 m noch am Weg. Der muss für die meisten der Gruppe noch mit. Gesagt, getan. Alle gut zurück, dann kommt das Highlight, Abfahrt

die weiten Hänge hinab Richt. Hochjoch Hospitz. Hier locken jetzt fast unverspurte Pulverschneehänge. Das ist Skigenuss pur. Schwung auf Schwung im staubenden Pulverschnee und Firn hinab in den Hochtal. Den etwas längeren Aufstieg zurück zur Hütte nehmen wir gerne in Kauf. Das wohlschmeckendes Weißbier mit Tiramisu und Panoramablick auf der Terasse, wartet schon auf uns. 6.4.25 - Es ist sehr Windig und eisig Kalt. Heute ist Abreisetag. Eine kurze eindrucksvolle Skihochtour geht schon noch. Die

Gipfel am Höhenkamm "Im hinteren Eis". Alle um ca.3270 m, die nehmen wir noch mit.Auffahrt dieses Mal mit dem Sessellift. Der Nordwind bläst uns ins Gesicht. Beim gehen wird`s doch ein bischen wärmer. Aber am Kamm fegen die eisigen Böhen mit ca. 10 Windstärke. Manchen bläst es einfach um. Am 2.ten Gipfel reicht es. Schnell weg vom Sturm. Felle runter und Abfahrt in den windgeschüzten Kessel. Der Sturm nimmt zu. Mit der Firnabfahrt wird es heute nichts. Hart und rupelig, Abseits unterm Lift geht`s direkt

hinunter zur Hütte. Erst einmal aufwärmen, ein warmer Kaffee und Rucksäcke packen. Dann lassen wir es nochmal krachen. Ein letzter, wehmütiger Blick zurück zu den mächtigen Gipfeln in der Sonne. Ein würdiger Abschluss. Abfahrt hinunter auf der gut hergerichteten, eingefahrenen, im unteren Bereich, firnigen Skipiste zur Talstation und zum Parkpatz. Heimfahrt. Danke an alle die zum guten Gelingen beigetragen haben. Eine Super Gruppe. Gerade noch gut erwischt mit dem Schnee.

Island-Wander-Rundreise vom 21.07. - 02.08.2022
Die Vorbereitungen sind längst abgeschlossen und die Vulkane sind ruhig. Nur das Wetter spielt mit eher kalten Temperaturen und viel Regen etwas verrückt, ansonsten schaut es zumindest bis zum Hochland gut aus. Dann kann es losgehen. 21.7. Flug von München nach Island-Keflavik. Nach Übernahme des Mietwagens geht es zur 1. Übernachtung nach Vogar. 22.7. Nach einer kurzweiligen Fahrt über Selfoss erreichen wir Islands berühmte Springquelle, dem "Geysir", Strokkur. Jeder versucht das schönste Bild zu schießen! Ein kurzes Stück ist es nur noch zum majestätischen Wasserfall Gullfoss.

Hier ziehen die Nebelschwaden der fallenden Wasser, wie Regenplatscher zu uns herauf. Über die Hochlandpiste mit ein paar kleinen Furten, queren wir südlich des Langjökull, interessant zum Tröllhals und über den Pingvallervatn See zum Hotel am Gullfoss. 23.7. Nach einer ruhigen Nacht weckt uns die Sonne. Weiterfahrt auf der Kjölur-Route zum Kerlingarfjöll. Aussichtsreiche Wanderung im farbenprächtigen bis rotbraunen Ryolithgebirge zu einem schönen Aussichtsgipfel. Die zahlreichen, heißen dampfenden Bäche und Quellen - Naturbäder liegen am Wegesrand und einige davon in nächster

Nähe zu Schnee und Eis. Weiterfahrt, an den Baustellen des immer noch nicht fertig gestellten Hotels vorbei und auf der Kjölur Piste zum Quellengebiet Hveravellir. Hier genießen und entspannen wir uns im heißen Naturbad mit dem Blick auf die Gletscher Langjökull und Hofsjökull. Am Blöndulon See vorbei zur Ringstraße und in den Norden zur Übernachtung. 24.7. Am Seengebiet der Arnarvatnsheidi vorbei geht`s zur Halbinsel Vatnsnes in den Hunafjördur zum Felsungeheuer. Wanderung zu den Seehunden, die friedlich, träge u. faul auf den Sandbänken u. in den Buchten in der Sonne liegen.

Gemütliche Küstenwanderung zum Hvitserkur Basalt-Vogelfelsen. Das Wetter hält. Zurück auf gleichem Pfad und Fahrt über die Halbinsel Skagi in das Skigebiet von Saudarkrokur. Einsame Wanderung auf den schönen Aussichtsgipfel mit Sonnenbank. Ein herrlicher Panoramablick zur langen Küste von Trollaskagi und das weite Polarmeer belohnt unsere Mühen. Zum Abrunden des Tages, noch ein Abstecher zum Hot Pot mit Meerblick. 25.7. In`s nördliche Bistum. Auf der Ringstraße kommen wir über das geschichtsträchtige Norourardalur, nach Holar, einst der zweite Bischofssitz Island`s von 1106

bis1801. Weiter geht`s die Halbinsel Tröllaskagi querend und auf der 1 er weiter, erreichen die "Hauptstadt des Nordens" Akureyri. Hier lohnt sich ein kurzer Stadtbummel durch die Fußgängerzone und hinauf zur Eiskirche. Mittagspause. Auf unserer Route steht noch der Götter-Wasserfall - Godafoss, am Ende der Odadahraun Wüste. Sonne und schönes Fotowetter. Gemütlich Wanderung und Weiterfahrt zum Gästehaus. 26.7. Nach so viel Wasser, geht`s heute hinauf zum Mückensee, mit seiner einzigartigen Vogelwelt. Wir haben wieder schönes Wetter. Um nicht einzurosten steht die

Umrundung des Explosionskraters auf dem Programm. Mit einer traumhaften Weitsicht genießen wir den Gipfelblick. Am See entlang erreichen wir den Parkplatz von Dimmuborgir. Wanderung durch die dunklen Lavaaufwerfungen am Fuße des Vulkan Hverfall, über dem dunklen Lava-labyrinth in der Nähe des fischreichen Sees, mit einem weiten Rundblick über die Seenland-schaft. Nicht weniger interessant wird die Wanderung durch die aktiven solfataren Zonen- über den Bergrücken oberhalb vom Ort zum Gipfel Namafjall als Rundwanderung zum Parkplatz von Namaskard. Ein großartiger

Rundblick, über die zerfurchte Vulkanlandschaft belohnt unsere Anstrengung. Nach so viel Action lassen wir den Tag mit einem Bad in den neuen, dampfenden Naturbädern am Myvatn ausklingen. Ein frischer Nord-Westwind kühlt etwas ab, dafür bleiben die hier in Massen auftretenden Zuckmücken aus. 27.7. Kurze Anfahrt zu den Ausbruchsgebieten des Vulkans Krafla, in das interessante Geothermalgebiet. Aussichtsreiche, fotogene Wanderung am Kratersee. Leider ist hier der schöne Rundweg wegen des großen Touristenansturms gesperrt und wir müssen uns auch daran halten. Dafür

gehen wir den etwas abenteuerlicheren, zur noch teilweise heißen, dampfenden, aktiven Vulkanspalte als Rundtour mit Aussichtsgipfel. Unter-wegs fängt es leicht zu regnen an. Aber wie so schnell gekommen, ist es auch wieder vorbei. Noch ein Stop bei der Rückfahrt am heißen Bach mit Mittagspause. Unterwegs am Flusslauf der Jökulsa, entlang zum mächtigsten Wasserfall Islands, den Dettifoss, der hier fast neben der Straße in die Tiefe stürzt. Das dumpfe Grollen und Donnern hört man schon von Weitem. Über die 1er Ringstr. und auf die Hochlandpiste in die Missetäterwüste erreichen wir die nette Raststätte Mödrudalur. Nach der Kaffeepause geht es weiter zum nächsten Gästehaus in Eglisstadir am Lagarfljot. Hier soll der Sage nach auf dem Grund des See`s ein Seeungeheuer schlummern.

28.7. Blauer, wolkenloser Himmel. Fahrt zu den Lundis - Papageientaucher. Eine Vielzahl hüpft, watschelt und fliegt vor uns auf dem Hügel, ohne Scheu. Immer wieder nett zum Besichtigen. Kaffeepause in der urigen, einheimischen Kneipe. Weiterfahrt durch den ältesten und zugleich mineralienreichstem Teil der Insel. Das Meer, der Himmel, die bunt bemalten Häuser, die steil abfallenden Klippen usw. Auf der Weiterfahrt, Besuch der Mineralien-sammlung v. Petra Sveinsdottir. Hier lagern Kristalle an Kristalle, so weit man sieht. Da möchte man am liebsten sofort anfangen zu Suchen. Wo haben wir die

Gelegenheit, vielleicht an den sonnigen Küstenbergen. Übernachtung in Djupivogur. Vor dem Abendessen besuchen wir noch das schöne Schwimmbad. 29.7. Fahrt, entlang der malerisch schönen, einladenden Sandstrände sowie schroffen Felsabbrüchen und dem Liparitgebirge an der Süd-Ost Küste, über Höfn - zur Gletscherlagune Jökulsarlon, dem bekanntesten Eissee Islands. Schwimmende Eisberge schillern in der ganzen Farbpalette von weiß über tiefblau bis schwarz, einfach märchenhaft. Unser Ziel ist der Breidarlon u. die Gletscherzunge des Breidamerkurjökull. Wanderung am Ufer

entlang Richt. Eisabbrüche. Hier erkennt man überraschend und unverkennbar den weiten Rückzug der Gletscherzunge. Vor 7 Jahren waren hier noch Gletscherabbrüche in den See. Weiterfahrt durch die Sanderwüste zum Nationalpark Skaftafell. Wanderung zum Svartifoss. Hier fällt der Wasserfall über mächtige Basaltsäulen in die Tiefe. Als Rundtour über den aussichtsreichen Rücken hinunter zum Parkplatz. Ein ausgefüllter Tag. Weiter geht es zum Gästehaus außerhalb von Kirkjubajarklaustur. 30.7. Das Wetter ist stabil ohne Regen. Abseits und nur mit dem Allrad-Fahrzeug zu erreichen, hinein zu

den Vulkanen der Laki-Reihe, die mit bis zu 140 Kratern eine der schönsten Gegenden von Island ist. Hier gab es vom 8. Juni 1783 bis 7. Feb. 1784 einen verheerenden Spalten-Vulkan-Ausbruch der zur Katastrophe ausartete. Aus der ca 25 km breiten Spalte flossen Unmengen von glutflüssiger und giftiger Lava aus, die für Mensch und Tier den Tod bedeuteten. Aufstieg zum Lakigipfel. Hier haben wir den größten Ausblick zu den Vulkan-krater vom Vatnajökull bis weit ins Hochland. Leider bremst uns wieder der einsetzende kalte Wind. Gleicher Weg zurück auf der Rüttelpiste. Unterwegs, Stop über dem Flusstal der Fjadra. Hier ist die atemberaubende Schlucht mit seinen ca. 100 m hohen Palagonitwänden. Ein Blick von oben. Interessant und wild. Wir fahren noch kurz bis zum Parkplatz am Ausgang der Schlucht. Leider ist das Durchwaten und Wandern in der Schlucht wegen des großen Touristen-ansturms, auch erst seit Kurzem gesperrt und wir müssen uns auch daran halten. Das ist wirklich

schade. Weiter zur Kaffeepause in Kirkjubajarklaustur ,direkt am Wasserfall. Kurzer Aufstieg als Rundweg mit herrlicher Aussicht. Ein schöner Ausklang. 31.7. Sonnig und warm. Wetter passt! Über die einsame Vulkangegend, hinter den Gletschern Myrdalsjökull und dem Vulkan Hekla gelangen wir über das Lavagebiet Skaftartunga zur tief eingeschnittenen Erdspalte Eldgja. Wir folgen der Hochlandpiste abenteuerlich, durch viele Furten nach Landmannalaugar. Hier war noch vor kurzer Zeit Winter. Nicht zu übersehen der tief herunterreichende, viele Schnee und die tiefen wasserreichen Furten. Aber es zieht ein kalter Wind. Rundwanderung im farbenprächtigen Liparitgebirge auf den aussichtsreichen Gipfel des Blahnukur und zum Sulvatarengebiet am Brennisteinsalda. - Der hohe Anteil an Kieselsäure im

Liparit- u. Rhyolith gibt dem Gestein die hellen Farben mit vielen Kristallen. Das heiße Naturbad nebenan ist leider gerammelt voll und dazu bläst der kalte Wind. Jeder ist vorsichtig! Weiter zum Hochlandzentrum und nach Süden am mächtigen Vulkan Hekla vorbei. zum Gästehaus. 1.8. Es wird endlich etwas wärmer. Weiterfahrt nach Selfoss. Die Halbinsel Reykjanes. Wanderung im Hochtemperaturgebiet von Hveragerdi am Bach entlang mit heißen Quellen u. Solfataren zu schönen Plätzen zum Baden. Auf allge-meinen Wunsch der Gruppe, lassen wir die Abschlußtour und verlängern den Stadtaufenthalt in Reykjavik. Besuch der Harpa u. der Kirche Hallgrimskirkja mit einem gemütlichen Bummel durch die Hauptstadt. Mittagspause am Stadtsee. Anschließend geht's zum Perlan, auf die

große Terrasse mit herrlichem Rundherum Blick über die Stadt und Eisessen. Noch ein kurzer Abstecher zum beheizten Stadtstrand - Bucht - mit Hot Pot. Weiter geht es zur Blauen Lagune. Mit einem entspannenden Bad verabschieden wir uns von der Insel aus Feuer und Eis. Auch hier bläst jetzt der kalte Porarwind. Kurze Fahrt zum Flughafen Keflavik. 2.8.22 Rückflug nach München 0:20 Uhr. Es war wieder eine sehr schöne und interessante Wanderreise mit sehr netten und lustigen Teilnehmern. Ein großes Dankeschön an alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben.

 

 

 

  
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
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